Wer wir sind

Das Gründungsteam

Michael & Esther KlimpschWir sind Michael (1995) und Esther (1993) Klimpsch, seit 2017 verheiratet und kommen aus Süddeutschland. Seit Anfang 2019 wohnen wir in der Prignitz in Brandenburg. Esther ist Medizinisch-technische Laborassistentin und arbeitet in ihrem Beruf. Michael hat an der Bibelschule Kirchberg an der Jagst (Baden-Württemberg) studiert, und ist jetzt als hauptamtlicher Gemeindegründungsleiter in Pritzwalk. Als Gemeindegründungsteam wohnen und leben wir in einem kleinen Vorort der Stadt Pritzwalk im Herzen der Prignitz / Brandenburg.

Wenn Sie uns einmal treffen, zum Beispiel bei einer unserer Veranstaltungen, würde uns freuen, wenn Sie ein Ihnen bekanntes Gesicht sehen.

Unsere Partner

Ausgesandt von Jesus Christus, durch unsere Heimatgemeinde, die Reformierte Freikirche in Gladbeck, sind wir hier mit dem Ziel eine christliche Gemeinde auf Grundlage der Bibel aufzubauen. Die RFK in Gladbeck ist eine seit 2016 bestehende selbständige örtliche Freikirche im Ruhrgebiet. Neben unser Heimatgemeinde als starken Partner haben wir eine enge Verbindung zu dem Gemeindegründungs-Missionswerk Antiochia-Teams. Ihr Anliegen ist: Jesus Christus groß machen, Menschen im deutschsprachigen Raum mit dem Evangelium erreichen, in die Jüngerschaft Jesu führen und durch die Gründung von bibeltreuen Gemeinden den Missionsauftrag erfüllen.

 

Warum wir hier sind

Unser Motto lautet: Jesus Christus verkündigen und ihn feiern! 

Jesus Christus verkündigen ... 

Wir wollen das Evangelium der Gnade Gottes in Pritzwalk und Umgebung bekannt machen. Die meisten Menschen um uns herum kennen den lebendigen Gott und die gute Botschaft von Vergebung und Erlösung allein durch Jesus nicht oder lehnen es bewusst ab. Deshalb möchten wir unseren Mitmenschen von Jesus Christus erzählen. Obwohl jeder Mensch für seine vielzähligen Vergehen gegenüber Gott eine gerechte Strafe verdient hat, lädt der barmherzige Gott uns ein, zu ihm zu kommen, um Vergebung für unsere Sünden zu erfahren. Er sandte Jesus, seinen Sohn, der durch den Tod am Kreuz die Strafe auf sich nahm und die Schuld bezahlte. Das alles ist ein unverdientes Geschenk (Gnade), damit Sünder (Rebellen), wie du und ich, durch Umkehr und Glauben, mit Gott versöhnt werden können und so das ewige Leben in der Gegenwart dieses lebendigen, liebenden und heiligen Gott verbringen darf. Dieses Angebot und die Aufforderung, zu Gott zu kommen und zu glauben, gilt allen Menschen. Deshalb lädt uns Jesus, höchst persönlich ein, uns zu ihm zu wenden und seinen Worten und Taten zu glauben, und uns so von Ihm finden und retten zu lassen! Durch die Verkündigung von Gottes Wahrheiten, wir lernen unseren Herrn und Retter, durch sein Wort, die Bibel, immer mehr kennen, sodass unsere Freude und Vertrauen zu ihm immer mehr wächst. Deshalb wollen wir das Wort Gottes und das Evangelium von Jesus Christus in Pritzwalk verkündigen!

... und ihn feiern!

Als Christen bekennen, wir uns ausnahmslos zu den Wahrheiten Gottes in seinem Wort, in dem wir Gott glauben (vertrauen) und anbeten für das, was er ist und tut und unser Leben so führen, dass Er dadurch geehrt wird. Unsere Aufgabe und Motivation ist Jesus Christus zu feiern, ihn durch unser Leben so großartig und schön widerzuspiegeln wie er wirklich ist. Menschen, die an Jesus glauben, sind nicht perfekt. Auch sie kämpfen mit Sorgen und Nöten dieser Welt und sind versucht, ihre Zufriedenheit und Freude in anderen Dingen zu suchen außer Gott. Darum hat Gott diejenigen, die er durch Jesus mit sich versöhnt hat als Gemeinde zusammengefügt, damit sie gemeinsam durch die Verkündigung von Gottes Wort und gegenseitige Hilfe in ihrer Liebe zu Gott bestärkt und für ein Leben zu seiner Ehre ausgerüstet werden. Als Ortsgemeinde wollen wir Jesus, der uns geliebt hat und sich selbst für uns hingab, sowohl in unserem persönlichen Leben als auch in Gemeinschft, in würdiger und angemessener Weise feiern und anbeten. Praktisch setzten wir das derzeit in Verschiedenne Treffen wie Gottesdiensten, Gebetstreffen, Hauskreis, etc. um; unter ≫Aktuelles≪ sind die neusten Termine aufgeführt.

 

Was wir glauben

Das Evangelium

Das Herzstück des christlichen Glaubens ist das Evangelium der Gnade Gottes. Diese Gute Botschaft kann man in vier Hauptteile gliedern: *

  • Gott als Schöpfer

  • Mensch als Sünder

  • Jesus als Retter

  • Glaube als Antwort

Gott als Schöpfer: Gott ist der Schöpfer aller Dinge. Gott hat uns dazu geschaffen, in Gemeinschaft mit ihm, im Gehorsam ihm gegenüber und zu seiner Ehre zu leben (1.Mo 1–2; Jes 43,7; 1.Kor 10,31; Offb 4,11). Gott hat uns Menschen nach seinem Bilde geschaffen und so sollen wir ihn abbilden. Er ist heilig und als seine Ebenbilder sollten auch die Menschen heilig, also sündenfrei leben (3.Mo 11,44f). Dazu hatte Gott die ersten Menschen befähigt und dazu waren sie berufen.

Der Mensch als Sünder: Die ersten Menschen, Adam und Eva, misstrauten Gott. Anstatt ihm gehorsam zu sein und unter seiner guten Herrschaft zu leben, wollten sie sein wie er. So wandten sie sich von Gott ab und wurden ihm gegenüber ungehorsam. Gott konnte die nun gefallenen Menschen nicht länger in seiner heiligen Gegenwart dulden. Sie wurden aus dem Paradies verbannt und kamen unter den Fluch der selbstgewählten Sünde. Da Adam und Eva die Vorfahren und Repräsentanten aller ihrer Nachkommen waren, betrifft der Sündenfall alle Menschen. Alle Nachkommen von Adam und Eva leben nicht mehr in inniger Gemeinschaft mit Gott und zu seiner Ehre. Vielmehr haben sich die Menschen von Gott abgewandt und wollen nichts mehr von ihm wissen (Röm 1,18ff; Röm 3,9ff). Aufgrund des Sündenfalls befinden sich alle Menschen in Feindschaft zu Gott (Röm 5,10; Kol 1,21). Sie sind geistlich tot (Eph 2,1) und damit in jedem Aspekt ihres Wesens von der Sünde entstellt und an sie versklavt und von Natur aus unfähig, geistliche Wahrheiten zu erkennen (Röm 8,6ff; 1.Kor 2,14). So ist das grundsätzliche Problem aller Menschen seit jeher, dass sie von sich aus nicht unter Gottes guter Herrschaft leben wollen, sondern danach streben, ihre eigenen Herren zu sein. Wir Menschen sind von Natur aus Sünder und Rebellen gegen Gott und stehen somit unter Gottes gerechtem Zorn.

Jesus als Retter: Gerade weil wir uns von Gott abgewandt haben, nicht mehr nach ihm fragen und als geistlich Tote auch nicht mehr zu Gott kommen können, kam Gott in seiner Liebe und Barmherzigkeit zu uns. In Jesus Christus wurde der ewige Gott Mensch. Als Mensch lebte Gott, der Sohn, so, wie wir hätten leben sollen. Im perfekten Gehorsam gegenüber seinem himmlischen Vater, war Jesus der vollkommene Repräsentant Gottes. Und dann nahm er die Schuld all derer auf sich, die ihn im Glauben als ihren Retter und Herrn annehmen. Am Kreuz hat er für die Gläubigen den Zorn Gottes auf sich genommen, die Schuld getilgt, die volle Strafe für die Sünde getragen und Menschen mit Gott versöhnt. Am dritten Tag ist Jesus von den Toten auferstanden. Dadurch ist Jesus von seinem Vater als der lang erwartete Messias (hebräisch: „der Gesalbte Gottes“, griechisch: „Christus“) bestätigt worden, hat die Macht des Todes gebrochen und Satan besiegt. Nach 40 Tagen ist er in den Himmel aufgefahren, wo er nun zur Rechten des Vaters als Herr regiert und wo er für die Gläubigen eine Wohnung vorbereitet, so dass sie in der Neuen Schöpfung bei Ihm sein werden. Zusammen mit dem Vater sandte Jesus an Pfingsten den Heiligen Geist, der ihn verherrlicht. Der Heilige Geist ist in den Gläubigen gegenwärtig. Wenn der Heilige Geist in Menschen einzieht, überführt er sie von der Sünde, bringt sie zur Buße und erneuert sie, so dass sie zu Kindern Gottes werden. Die Gläubigen sind mit dem Heiligen Geist versiegelt, so dass sie bis in die Ewigkeit bewahrt werden (Joh 3,3ff; Joh 16,7ff; Eph 1,13).

Glaube als Antwort: Diese Botschaft wird nur dann zur guten Botschaft, wenn Menschen Buße tun, das heißt sich von ihrem Leben der Rebellion gegen Gott abwenden, Jesus Christus als ihren Retter und Herrn annehmen und ihm im Glauben nachfolgen. Dazu hat Jesus die Menschen von Beginn seines irdischen Dienstes an aufgerufen (Mk 1,15) und dazu ruft Gott alle Menschen durch das apostolische Zeugnis auf (z.B. Apg 2,383,1926,202.Kor 5,20). Was hat das alles mit Ihnen zu tun? Diese Aufforderung und das Angebot des Evangeliums gilt allen Menschen, auch ihnen. Wenden Sie sich von Ihren Sünden ab und setzen Sie Ihr ganzes Vertrauen auf Jesus Christus, den einzigen Retter. Bekennen Sie Jesus Ihre Schuld und beten Sie, dass er Ihnen Ihre Sünden vergibt, Ihnen ewiges Leben schenkt und Ihnen Kraft verleiht, um so zu leben, wie es Gott gefällt. Allein dieser Glaube an die Gnade Gottes, das Vertrauen auf Jesu Tat am Kreuz rettet Sünder, versöhnt mit Gott und stellt wieder her.

Das Evangelium ist die beste Nachricht, die die Menschheit je gehört hat. Aus diesem Grund sollten wir uns darum bemühen, diese Botschaft so gut wie möglich zu verstehen. Sie dann weiter zu sagen, ist ein großartiger Auftrag, den Gott allen seinen Kindern gegeben hat. Deshalb sollten wir das Evangelium treu verkünden und dafür beten, dass Menschen durch die Annahme dieser Botschaft im Glauben ewiges Leben finden. All das dürfen wir im Vertrauen auf unseren mächtigen Gott tun, der der Ursprung, Inhalt und das Zentrum des Evangeliums ist. Er ist es, der Menschen bekehrt und deshalb gebührt ihm alle Ehre.

Matthias Lohmann (Pastor der FeG München Mitte) zeigt in diesem kurzen Video, dass das Evangelium die zentrale Botschaft von Jesu stellvertretenden Sühnetod und seiner Auferstehung ist. Diese Botschaft gilt es im Glauben anzunehmen und gegen alle Angriffe zu verteidigen: https://offen.bar/was-ist-das-evangelium/

 

Reformierte Theologie

Der Begriff "reformiert" hat etwas mit der Reformation vor gut 500 Jahren zu tun. Dort haben Christen in der Bibel die bahnbrechenden Wahrheiten Gottes wiederentdeckt und hochgehalten. Einige bekannte Personen sind: Martin Luther, Johannes Calvin, Ulrich Zwingli, Martin Bucer und viele, viele mehr. Sie alle hatten nur ein Ziel: Die Heilige Schrift muss der alleinige Maßstab bleiben. Zu der Heiligen Schrift hin muss die Gemeinde immer wieder neu reformiert (in Form gebracht) werden. Und deshalb verfassten sie im Laufe der Jahrhunderte leuchtende Glaubensbekenntnisse und nannten ihre bibeltreuen Überzeugungen „reformierte Theologie“, der wir uns als RFK im Kern mit Freuden anschließen. 

Unser Glaubensbekenntnis, das Erste Londoner Glaubensbekenntnis, beschreibt unsere theologische Ausrichtung sehr gut. Im Jahre 1644 wurde es erstmals herausgegeben, in dem Christen eine evangelisch-reformierte Theologie mit der Position, dass die Taufe nicht an unmündigen Kindern, sondern an gläubig gewordenen Menschen vollzogen werden soll, verbunden haben. Dort findet sich auch ein freikirchliches, also staatsunabhängiges Kirchenverständnis.

Dieses historische Glaubensbekenntnis ist das Bekenntnis unseres Gemeindegründungsprojekts und steht allen Interessierten im Bereich »Downloads« zur Verfügung. 

Das Bekenntnis gibt die lehrmäßige Ausrichtung der Gemeinde (vor allem durch die Ältesten widergespiegelt) wieder und nicht zwingend das eines jeden Mitgliedes. Um Gemeindemitglied zu werden, muss man dem Glaubensbekenntnis nicht vollumfänglich zustimmen, auch wenn wir es dennoch für gut und richtig halten. Das Bekenntnis ersetzt nie die Bibel, sondern möchte kurz und bündig Inhalte, der biblischen Lehre, zusammenfassen.

Ein späterer Nachfahre der auf dieses Bekenntnis zurückgehenden theologischen und gemeindlichen Strömung war übrigens der auch in Deutschland in christlichen Kreisen sehr bekannte britische Prediger Charles H. Spurgeon (1834-1892), dessen Bücher in verschiedenen Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften heute noch weite Verbreitung finden. Er war Verfechter der Taufe der Gläubiggewordenen und vertrat in der Frage der Errettung klar reformierte Positionen.

Wir sind ausgerichtet auf die von den Reformatoren wiederentdeckten Wahrheiten

Die fünf Solas der Reformation

 

Freikirche

Freikirchen (z.B. Baptisten, Freie evangelische Gemeinden, Pfingstgemeinden u.v.a.) unterscheiden sich von der evangelischen Landeskirche in erster Linie durch das Prinzip des freiwilligen regionalen Zusammenschlusses, sodass es meist keine Pfarreigrenzen gibt. Ein weiteres Prinzip ist die Staatsunabhängigkeit: statt einer Kirchensteuer werden selbstbestimmte Beiträge in Form von Spenden an den gemeinnützigen Verein der Gemeinde gezahlt. Als solches Projekt wird unsere Arbeit allein durch freiwillige Spenden finanziert.

Die meisten Freikirchen, so auch die Reformierte Freikirche, taufen keine Säuglinge, sondern mündige Menschen auf deren eigenen Wunsch. Somit basiert die Freikirche auf dem Modell einer freiwilligen, aber verbindlichen Mitgliedschaft. Das Erste Londoner Glaubensbekenntnis fasst die lehrmäßige Ausrichtung der Gemeinde (vor allem durch die Ältesten widergespiegelt) zusammen, aber dient nicht als Bekenntnisgrundlage für Mitgliedschaft. Um Gemeindemitglied zu werden, muss man dem Glaubensbekenntnis nicht vollumfänglich zustimmen, auch wenn wir es dennoch für gut und richtig halten. Voraussetzung ist, die freie Gnade Gottes angenommen zu haben, was sich im persönlichen Glauben und dem Bekenntnis zu Jesus Christus, wie er sich uns in der Bibel vorstellt, widerspiegelt. Sowie eine lebendige Glaubensbeziehung zu ihm, die zufolge hat, nach Gottes Maßstäben leben zu wollen, das Gute zu tun und das Böse zu lassen. Mehr Informationen finden sie im Bereich »Downloads« unter Unser Mitgliedschaftsbund mit Erläuterungen.

* Auszüge aus "Das Evangelium - definiert, angenommen, weitergesagt" von Matthias Lohmann, Evangelium21 (2009), hier zur kostenlosen PDF Datei.